Kategorie: & gute laune
-
Pathologie eines Staates
Ein Staat verzockt das Vermögen seiner BürgerInnen. Eine Grenzüberschreitung ausufernder Spielleidenschaft?
-
Reclaim the Streets
Nicht die Forderung entstand im Herbst 1991 in London, sondern die Aktion.
-
quirx mit sexy eierfrucht
dort wo die nacht lange schatten wirft und die polytoxikomanie ihr all-time-high erlebt, gedeiht sie, die unter den beeren einzigartige sexy eierfrucht.violett bis braun ist sie. keulenförmig. und nikotinhaltig. migriert ist sie aus dem indischen subkontinent. und mit mehr als der hälfte der weltweiten produktion ist china ihr hauptanbaugebiet.
-
Erleuchtung ist überschätzt!
1/1000 der AmerikanerInnen besitzen inzwischen über 7 Prozent des US-Vermögens. Das hat eine neue Qualität. Sollten wir nun an Qualitätssicherung denken?
-
Tux in der Unterwelt
Wenn sich Tux beim Frisör mausert, wird seinem Federkleid ein neuer Kernel verpasst. Der antarktisch anmutende Sturm bläst Tux um seine adretten Kopffedern, wenn er sein Lieblings-Haarstudio verlässt. Wieder ein paar Federn gelassen – das Schicksal jedes immaturen Tux. Doch der aktuelle Kernel scheint gelungen. Seine Freundinnen von da ganz unten werden überrascht sein, wie…
-
Federn lassen
Wer eine dicke Haube hat, kann bedenkenlos auch in der Weihnachtszeit seine Haare lichten lassen. Tux ist zwar ein Federvieh, in Wien geht er zum Frisör.
-
Wie schlingern im Meer
Eigentlich bin ich fein raus. Meine Vorsorgeprodukte betragen € 0,-. Was also kümmert mich der stetige Zerfall der Finanzwirtschaft?
-
Kopf ab, Rübe ab, alles ab
Kaum hat das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud im deutschen Hauptquartier seine Pforten geöffnet, wird behende ein Ausstellungsobjekt beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung, wie die Thüringer Allgemeine berichtet.
-
Hl. Plus — mein Auge sieht falsch
Warum fühle ich mich beim Einkauf bei Zielpunkt — Plus oft bloß so betrogen? Und warum klagt die Arbeiterkammer Meinl European Land und nicht etwa den Meinl Mohr? Der Mohr hat es den Feinspitzen der österreichischen Zuckerbäckereien seit Generationen angetan. Negerküsse und Mohrenköpfe sind immer wieder Gegenstand journalistischer Betrachtungen.
-
Das war 1. Mai 2008
Ein Rückblick kann schon gezogen werden. Beim ArbeiterInnenkampftag war es wie fast immer. Die Führer der ArbeiterInnenklasse sassen am Podest, winkten den defilierenden GenossInnen zu und sprachen davon, dass man sich nicht in Geiselhaft nehmen lassen darf. Die Führer der christlich-sozialen Klasse forderten mehr Kinder und — indirekt — mehr Party durch weniger Steuern. Die…
-
Stimmenkauf
Steuerreformen werden bewährterweise kurz vor Wahlen beschlossen. Der Volksmund nennt diese Maßnahmen „Wahlzuckerl“. Diesmal verteilt die Regierung 400 Millionen Euro auf 3.000 Begünstigte.
-
Puls 4
Nach einem Bericht von standard.at wirft der neugegründete TV-Sender Puls 4 Belegschaftsvertreter raus. Die Belegschaftsvertreter von Puls 4 fühlen sich ungerecht behandelt – und wehren sich!
-
Goggle Jacket
Wie die Kreativwirtschaft den Online-Journalismus beflügelt. Eine ausgewählte Chronologie. Die Quellen und die zugehörigen Zitate sind in jeweils einer Farbe unterlegt.
-
Vorsicht Dachlawine!
Seit gestern ist es offiziell Winter. Das hat den Vorteil, dass ab heute die Tage wieder länger werden. Aber mit einer gewissen Lebenserfahrung wissen wir, dass jede Münze zwei Seiten hat.
-
Drei Mutmaßliche aus dem Morgenland!
Angesichts der aktuellen Bedrohung, die der gesamten Familie Menschheit an diesem 24. Dezember droht, muss ich Sie eindringlich warnen! „Die meisten Menschen lieben ihn und fiebern ihm ungeduldig entgegen – für andere ist es der schlimmste Tag des Jahres: der Heilige Abend.“ Schreibt die Wiener Bezirkszeitung,
-
Hl. Billa (© Antonio Fian)
oder warum fühle ich mich beim Einkauf bei Billa oft bloß so betrogen? Die Billa-Kassierin ist hierzulande schon sprichwörtlich. Billa-Kassierin steht stellvertretend für schlecht bezahlt, ungute Arbeitszeiten, streng kontrolliert, hohen Arbeitsdruck und mieses Ansehen – kurz: sie ist ein Synonym für das neue Prekariat.
-
Es läuft wie geschmiert
Ein Therapietermin im Morgengrauen. Stundenlanges Warten ohne Decke auf kühlen Gängen. Monatelang keine Operation. Wer kennt das nicht? Jetzt kommt Abhilfe!
-
Punk House
Endlich bekommt der 15. sein Punk Haus. Das Grätzel zwischen Westbahn und Gablenzgasse zeichnet sich bereits seit Jahren durch seine Vielfalt unterschiedlicher Bewohnerinnen und Bewohner aus. Günstige Mieten, attraktive Plätze mit städtischem und dörflichem Flair machen diese Gegend zu einer attraktiven Arbeits- und Wohngegend.